Aller Anfang ist schwer (5) - Das "Abenteuer" beginnt

von Edgar Selting (Kommentare: 0)

„Ach herrjeh, die sind ja auch noch da.“ Die beiden haben alles um sich herum vergessen. „Dann wollen wir mal schauen, wie wir die loswerden“, zwinkern sie ich zu.

„Ach herrjeh, die sind ja auch noch da.“ Die beiden haben alles um sich herum vergessen. „Dann wollen wir mal schauen, wie wir die loswerden“, zwinkern sie ich zu.

Die vier vor der Tür haben längst gemerkt, dass sie stören. Elfriede, der die „Hilfsaktion“ besonders peinlich ist, verabschiedet sich und die anderen: „Wir fahren dann mal wieder und lassen euch beiden Turteltauben allein. Tschüss.“

Heini blickt sich suchend um. Die Hunde sind weg…“ „Keine Sorge, Tienchen zeigt dem Lumpi die Gegend.“

Heini und Elfriede sitzen zusammen auf dem Bett… und manchmal reden sie auch… Die Standuhr schlägt: „Du Elfriede, wir haben die Zeit völlig vergessen. Lumpi und ich müssen allmählich aufbrechen. Sonst verpassen wir den Zug.“

Resolut entgegnet Elfriede: „Auf gar keinen Fall fahrt ihr beiden heute noch zum Bahnhof. Es dämmert ja schon beinahe. Und da wollt ihr durch den Wald, in dem sich gerade die Wildschweine austoben? Das ist viel zu gefährlich! Außerdem sind Tienchen und Lumpi immer noch nicht wieder da.“

In diesem Augenblick tauchen Tienchen und Lumpi auf. „Da seid ihr ja,“ meint Heini. „Wie aufs Stichwort.“

„Trotzdem! Ihr bleibt!“ Anstandshalber protestiert Heini noch ein bisschen, aber eigentlich freut er sich, dass Elfriede sich sorgt und natürlich will er viel lieber bei Elfriede bleiben, als mit dem Zug zurückfahren.

Er blickt sich verstohlen um. Der entdeckt kein Gästebett… und auch keine Couch…

Da Elfriede gestern schoppen war, gibt der Kühlschrank nicht viel her. Auf den Tisch kommt, was noch da ist. Die beiden rücken den Tisch von der Wand ab, damit beide daran Platz haben.

Tienchen und Lumpi bekommen zwei riesengroße Markknochen: „Lumpi, für Dich habe ich einen besonders großen Knochen, weil Du mich vor den Wildschweinen gerettet hast und für Dich natürlich auch Tienchen. Wärst Du da gewesen, hättest Du mich mit Sicherheit auch beschützt.“

Nach dem Essen stellen die beiden den Tisch wieder in die Ecke….

… und turteln weiter.

„Das Bad ist nebenan im Schuppen. In meinem kleinen Haus ist einfach zu wenig Platz dafür“, murmelt Elfriede irgendwann. „Dort kannst Du Dich „bettfertig“ machen. Komm, ich zeig`s Dir.“

Elfriede zeigt Heini ihr Bad.

„Wow! Das Bad ist ja fast so groß wie mein ganzer Camper.

Ich lasse Dir gerne den Vortritt. Ladies first.“ „Oh, danke“, lächelt Elfriede ihn an.

Nachdem Elfriede fertig ist, genießt Heini das Bad und eine erfrischende Dusche…. „Und es gibt weder Couch noch Gästebett“, murmelt er wieder…

Zurück in der gemütlichen Wohnstube: „Huch, oha…“ Neben dem Bett liegt eine Luftmatratze für ihn… So hatte er sich die kommende Nacht eigentlich nicht vorgestellt. „zwinker“

Etwas später: „Gute Nacht Heini.“ „Gute Nacht Elfriede.“

„Hihi“, sagt Elfriede dann lächelnd. „Denkst Du wirklich, ich lasse einen alten Seemann auf der Luftmatratze schlafen? Es wird wohl eng werden… Und morgen fällt uns vielleicht eine andere Lösung ein.“

„Morgen?“ „Ja morgen… oder denkst Du, dass ich Dich einfach wieder fahren lasse…?“

„Nö, ich will auch gar nicht fahren. Heute Nacht improvisieren wir und ab morgen gucken wir, wie wir uns zusammen durchs Leben „schlagen“.

Und so fing es an, das „gemeinsame Abenteuer“ von Elfriede und Heini mit Tienchen und Lumpi. Wie es mit den beiden und ihren Hunden wohl weitergeht?

Ende

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